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Handlungsanweisung: Kettenbrief

Ein Beratungsgespräch zu führen, in dem ein Schüler über den Erhalt eines Kettenbriefs berichtet, erfordert Sensibilität, Aufklärung und konkrete Handlungsschritte. Hier ist ein 10- Schritte-Plan, wie Lehrkräfte darauf reagieren können:

  • Ruhe bewahren und zuhören
    Beginnen Sie das Gespräch in einer ruhigen und unterstützenden Atmosphäre. Lassen Sie den Schüler ausführlich seine Erfahrung mit dem Kettenbrief schildern, ohne ihn zu unterbrechen.

  • Verständnis zeigen
    Zeigen Sie Verständnis für die Gefühle und Bedenken des Schülers. Bestätigen Sie, dass es richtig war, das Problem zu teilen, und dass Sie da sind, um zu helfen.

  • Inhalt des Kettenbriefs erfragen ​

  • Bitten Sie um genauere Informationen zum Inhalt des Kettenbriefs, ohne dass der Schüler dabei den Brief weiterleiten muss. Dies ist wichtig um das potenzielle Risiko zu bewerten.

  • Über Kettenbriefe aufklären
    Erklären Sie, was Kettenbriefe sind, warum sie verbreitet werden und welche Ziele dahinterstecken können. Betonen Sie, dass viele Kettenbriefe falsche Informationen enthalten oder darauf abzielen, Angst zu verbreiten.

  • Handlungsoptionen besprechen
    Erörtern Sie gemeinsam mögliche Reaktionen auf den Kettenbrief, wie das Ignorieren oder Löschen der Nachricht. Verdeutlichen Sie, dass es nicht empfohlen wird, den Brief weiterzuleiten.

  • Über mögliche Konsequenzen informieren
    Informieren Sie über die möglichen Konsequenzen des Weiterleitens solcher Kettenbriefe, einschließlich der Verbreitung von Angst oder Falschinformationen und möglichen schulischen Maßnahmen.

  • Technische Maßnahmen vorschlagen
    Besprechen Sie technische Schritte, wie das Blockieren des Absenders oder das Melden der Nachricht bei der entsprechenden Plattform, um weitere unerwünschte Nachrichten zu verhindern.

  • Ermutigen, mit Eltern zu sprechen
    Raten Sie dem Schüler, das Erlebte auch mit seinen Eltern zu teilen und sie über den Kettenbrief zu informieren, um Unterstützung im familiären Umfeld zu erhalten.

  • Weitere Unterstützung anbieten
    Bieten Sie weitere Gespräche an, falls der Schüler weiterhin besorgt ist oder Fragen hat. Stellen Sie sicher, dass der Schüler weiß, dass er sich jederzeit an Sie wenden kann.

  • Dokumentation und ggf. Eskalation
    Dokumentieren Sie das Gespräch und überlegen Sie, ob weitere Schritte erforderlich sind, wie die Information an die Schulleitung oder die Kontaktaufnahme mit den Eltern – besonders wenn der Inhalt des Kettenbriefs besorgniserregend ist.

Notfall-Service bei akuten Fällen.

Manche Situationen im Schulalltag erfordern sofortige Unterstützung. Ob Cybermobbing, Konflikte oder andere kritische Vorfälle – wir lassen Sie nicht allein.

Unser Notfall-Service bietet schnelle, verantwortungsvolle Hilfe, wenn es darauf ankommt. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir einen klaren Handlungsplan: Wir unterstützen betroffene Schüler*innen, klären über Rechte und Pflichten auf und besprechen notwendige Schritte mit allen Beteiligten. Unser Ziel ist es, Resilienz zu stärken und ein sicheres, respektvolles Lernumfeld zu erhalten.

+4901511111111

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